Kirchengemeinde Schuaenstein
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Aktuelles

Jahreslosung 2020:

Ich glaube, hilf meinem Unglauben!

                               Markus 9, 24

 

Liebe Schwestern und Brüder,

wir erleben turbulente Zeiten, die wir alle noch nicht erlebt haben. Das gesamte gesellschaftliche Leben ist eingeschränkt, damit die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt wird. Wie lange diese Situation andauern wird, kann wohl niemand seriös sagen. Auch ob wir und andere Verantwortliche alles richtig machen, wird wohl erst im Nachhinein festgestellt werden.

Auch wir als Kirche beteiligen uns an dieser gemeinsamen Aktion, den Virus einzudämmen: es finden zur Zeit keine Gottesdienste in unseren Kirchen statt, auch sind alle Zusammenkünfte bis auf weiteres abgesagt. Das gilt natürlich auch für Konfirmation, Trauungen und Taufen, auch für Jubiläen. Sobald die Lage wieder so ist, dass die Einschränkungen aufgehoben werden, werden wir neue Termine suchen und festlegen. Beerdigungen und Trauerfeiern können nur im allerengsten Kreis erfolgen. Das ist zwar sehr schade, aber wir müssen alles tun, damit nicht das Virus überhandnimmt.

Ältere Gemeindeglieder, die auf einen Geburtstagsbesuch warten, muss ich ebenso vertrösten, gerade auch zu ihrem eignen Schutz und dem ihrer Altersgenossen, bei denen eine Corona-Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen könnte. Ich werde mich aber nach Möglichkeit telefonisch melden.

Überhaupt können wir uns auf diesem Weg umeinander kümmern (oder auch mit anderen technischen Möglichkeiten, wie jetzt den Computer). Rufen Sie einander an, erkundigen Sie sich, wie es dem anderen gerade ergeht. Wo Hilfe gebraucht wird, werden wir Wege suchen und hoffentlich finden, dass Hilfe kommt.

Ich habe vor, von Zeit zu Zeit mich auf dieser unserer website zu melden und lade Sie ein, immer wieder hier vorbeizuschauen. Dann sind Sie auch auf dem Laufenden, was in unserer Kirchengemeinde passiert. Gerne dürfen Sie uns auch schreiben (

) oder uns am Telefon (09252-8393 mit Anrufbeantworter) zu sagen, was Sie auf dem Herzen haben.

Die Botschaft von Ostern wird nicht verstummen, dass Jesus Christus auf alle Fälle der Sieger ist, auch in diesen schwierigen Zeiten.

 

Im Downloadbereich der Website der Kirchengemeinde stelle ich "Geistliche Miniaturen" bereit.

https://www.kirche-schauenstein.de/index.php?option=com_content&view=article&id=121&Itemid=166

 

Ihr

Pfarrer Ortwin Stank

 

Der Dekan des Dekanats Naila hat einen Osterbrief verfasst.

Osterfestbrief_2020.pdf

 

Landeskirche empfiehlt allen Kirchengemeinden dringend,

 

bis auf Weiteres auf alle Gottesdienste zu verzichten

 

Der Landeskirchenrat empfiehlt nach seiner heutigen Beratung allen bayerischen Kirchengemeinden dringend, bis auf Weiteres auf alle Gottesdienste zu verzichten. Das gilt auch für Konfirmationen, Trauungen und Taufen, mit Ausnahme von Bestattungen.

 

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm: „Für uns Christen ist der gemeinsame Gottesdienst eine große Kraftquelle und Ermutigung. Doch in diesen Tagen bedeutet nach Aussage aller Fachleute jede Versammlung von Menschen eine zusätzliche Infektionsgefahr, die das Corona-Virus weiterverbreitet. In der aktuellen Situation gebietet die Nächstenliebe, zuerst an die besonders gefährdeten Kranken und Schwachen zu denken und Rücksicht auf sie zu nehmen. Darum bitte ich gemeinsam mit dem Landeskirchenrat alle Kirchengemeinden dringend, bis auf Weiteres keine Gottesdienste mehr zu feiern, sondern andere Formen des Gebets und der Verkündigung zu nutzen. Wir gehen auf das Osterfest zu, das für die Botschaft der Hoffnung steht. Wir werden die richtigen Formen finden, um genau jetzt diese so aktuelle Osterbotschaft gut vernehmlich weiterzugeben. Schon jetzt entwickeln sich viele gute Ideen dafür.“

 

Der Landeskirchenrat empfiehlt, die traditionellen Gebetszeiten zu nutzen, zu denen täglich um 12 Uhr und um 18 Uhr die Kirchenglocken einladen. Viele Kirchengemeinden halten ihre Gotteshäuser geöffnet zum persönlichen Gebet und für seelsorgerliche Begleitung.

In Rundfunk, Fernsehen und Internet stehen täglich kurze Andachten und Gottesdienste zur Verfügung (z.B. die Mediathek des BR: https://www.br.de/mediathek/rubriken/religion-orientierungoder die Gottesdienste in ZDF und Deutschlandfunk: www.zdf.de/gesellschaft/gottesdienste

www.deutschlandfunk.de/kirchensendungen.915.de.html oder eine Zusammenstellung hier: https://www.evangelisch.de/inhalte/167178/14-03-2020/corona-wo-digitale-kirche-jetzt-stattfindet-gottesdienste

 

Die Telefonseelsorge steht jeden Tag rund um die Uhr für Gespräche zur Verfügung unter der Nummer 0 800 111 0111.

 

Aktuelle Informationen finden Sie unter bayern-evangelisch.de/corona.

München, 16. März 2020

Johannes Minkus, Pressesprecher

 

 

Liebe Gemeindeglieder im Dekanat Naila!                                                  Ende März 2020

 

Ist Panik angesagt? Wenn ich die Aufgeregtheit mancher Zeitgenossen wahrnehme, mag man es fast meinen. Dabei wird von Seiten der Politik sehr angemessen reagiert. Die Hygienemaßnahmen sind einfach einzuhalten. Vielleicht wäre es auch sinnvoll, in der Öffentlichkeit und beim Einkaufen einen Mundschutz zu tragen, um nicht andere unwissentlich anzustecken - so hat es mir mein Hausarzt empfohlen. Fast alle sind nach den deutlichen Vorgaben aus München so besonnen und vermeiden wo immer möglich den direkten Konkatk mit anderen Menschen.

Ich erlebe es jetzt als einschneidend, dass wir keine Gottesdienste mehr öffentlich feiern können. In der Not tut Beten doch einfach so gut - und die Gemeinschaft mit anderen, die auch singen und aufs Bibelwort hören. Grade den direkten Kontakt, den wir jetzt so dringend bräuchten, müssen wir aber vermeiden, um die Schwächsten in unserm schönen Frankenwald zu schützen: unsere Väter und Mütter, Oma und Opa, alle Kranken.

Mich bewegt in diesen Tagen ein Bibelvers, auf den unser Landesbischof besonders hingewiesen hat:

 

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,

sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit!

 (2. Tim. 1, 7)

 

Angst ist ein schlechter Ratgeber. Vielmehr dürfen wir uns in dieser schwierigen Situation durch Gottes Geist leiten lassen: Wir erkennen im Beten, was jetzt zu tun ist.

Es gilt besonnen zu reagieren, nicht besserwisserisch, denn natürlich werden jetzt auch Fehler gemacht. Die Besonnenheit lässt uns zur Kraft der Liebe finden:

Wir erkennen, wer jetzt unsere besondere Hilfe braucht: einen lieben Telefonanruf, ein hörendes Ohr oder einfach den Dienst als privater Lieferservice, weil unsere lieben Alten natürlich alle daheim bleiben.

In dieser angespannten Zeit kann es einfach gut tun, wenn man bei jemandem anrufen und sich den Kummer von der Seele reden kann. Alle Seelsorgerinnen und Seelsorger sind für Sie gerne erreichbar. Ich kenne Kollegen, die seit Jahren auch nachts ihr Telefon am Bett haben, um im Fall der Fälle zuhören und helfen zu können.

Nahezu alle unsere Kirchen sind tagsüber zum stillen Gebet geöffnet. Vielleicht führt Ihr Weg da vorbei. In jedem Fall erreichen Sie auch dort den Allerhöchsten, der auf Ihr persönliches Gebet wartet.

Fast alle Pfarrämter haben den Publikumsverkehr eingeschränkt. Unsere Sekretärinnen sind aber zu den gewohnten Zeiten besonders gerne per Telefon und jederzeit per Mail für Sie da.

 

Lasst uns im Beten hören auf die Stimme Gottes,

sodass jeder erkennt, was jetzt aus Liebe zum Nächsten geboten ist.

 

Ihr

Andreas Maar

Dekan

 

 

Was sonst noch in unserer Gemeinde los ist:

 

Zur Zeit finden keine kirchlichen (und andere) Veranstaltungen statt.

 

Wir alle wollen mithelfen, die Virus-Pandemie zu verlangsamen.

  

Sobald es wieder möglich ist, werden Gottesdienste, Chöre und Kreise wieder stattfinden können.

  

Zur geplanten Gottesdienstzeit läutet die Gebetsglocke 5 Minuten lang.

Dann können wir gemeinsam ein Vaterunser beten.

 

 

 

Freitag, 27. März, Gemeindesaal, 15:00 Uhr (findet nicht statt)

Thema: Wohnanpassung im Alter (mit Isolde Guba)

 

Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, wende sich rechtzeitig an das Pfarramt (83 93) oder
Schwester Martina Heinrich (0151 162 647 36).

  

Gedenken an die Todesmärsche 1945

 

Sonntag, 22.März 2020 (findet nicht statt)

 

An diesem Tag finden zum Gedenken an die Todesmärsche im April 1945 mehrere Erinnerungs-Wanderungen im Dekanat Naila statt.

Der ursprünglich für den 21. März geplante Termin musste aus organisatorischen Gründen verschoben werden.

Am Sonntag, 22. März, soll an verschiedenen Orten im Dekanat Naila an die sogenannten Todesmärsche erinnert werden. Um die Spuren der Konzentrationslager vor den heranrückenden Alliierten zu verwischen, wurden deren Gefangene auf lange „Evakuierungs“-Märsche Richtung Osten geschickt. Dabei wurde billigend in Kauf genommen, dass unterwegs die entkräfteten Häftlinge zu Tode kommen. Diese Märsche gingen auf verschiedenen Routen durch unsere Region.

 

In Schauenstein beginnt das Gedenken um 14 Uhr am Friedhof, Parkplatz. Wir wollen dann über Uschertsgrün nach Nestelreuth ziehen. Dort findet ein Abschluss-Gottesdienst um 17 Uhr in einer Scheune statt, unter anderem mit der ehemaligen Präsidentin des Zentralrats der Juden Dr. Charlotte Knobloch. Mit PKWs soll es wieder zurück zum Ausgangspunkt gehen.

 

  

Ökumenische Alltags-Exerzitien (findet nicht statt)

  

Für den Jahresanfang 2020 sind wieder „ökumenische Alltagsexerzitien“ in Schauenstein geplant.

Die Teilnehmenden nehmen sich täglich (ca. eine halbe Stunde) Zeit für Gebet und Betrachtung.
Einmal in der Woche treffen sie sich zum Austausch über ihre Erfahrungen.

Der erste Abend ist am Donnerstag, 23. Jan. 2020 um 19.30 im Gemeinderaum im Pfarrhaus („Pferdestall“), die weiteren Abende sind jeweils donnerstags um 19.30 Uhr bis zum 27. Febr. 2020. Sie trifft sich insgesamt sechs Mal.

Es wird sich wieder eine Gruppe aus der röm.-katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde treffen, die die ökumenischen Alltags-Exerzitien begleiten wird.

Wer Interesse daran hat, seinen Alltag auch im Lichte Gottes zu betrachten, ist dazu herzlich eingeladen.

Weitere Informationen gibt es bei den beiden Leiterinnen Ursel Tutsch (Tel. 6913) oder Sabine Böhm (Pfarramt, Tel. 8393).

  

Elternabend für Konfirmation 2020


Ein neuer Termin kann erst dann seriös angesetzt werden, wenn die Lage sich entspannt hat.

  

Einladung zur Konfirmation 2021

 

Auch wenn wir mögliche Betroffene anschreiben werden, so kann es aus verschiedenen Gründen vorkommen, dass jemand nicht bei uns gemeldet ist.

 

Zur Konfirmation am 11. April 2021 sind alle eingeladen, die gerade die sechste Klasse in der Schule (Abweichungen sind möglich) besuchen und getauft sind. Auch Nichtgetaufte können am Vorbereitungskurs teilnehmen. Wenn sie konfirmiert werden wollen, wird die Taufe nach Absprache in dieser Zeit vor der Konfirmation stattfinden.

  

 Markgrafenkirchenprojekt 2020

Hans-Meiser-Str. 2 
95447 Bayreuth 
Tel. 0921/75 74 821

 

Ab dem 02.02.2020 wird die Website der Markgrafenkirchen freigeschaltet. Dort kann man sich über die Markgrafenkirchen auch in unserer Gegend, z.B. Schauenstein, Selbitz und Marlesreuth, informieren. Die Website ist Teil des LEADER-Projektes Markgrafenkirchen und soll die touristische Erschließung dieser Kirchen unterstützen.

www.markgrafenkirchen-bayern.de