Dieses Haus ist dazu bestimmt, dass nichts anderes darin geschehe,
als dass unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort
und wir wiederum mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang.
So beschreibt Martin Luther (1543) den Gottesdienst:
Gott redet durch sein Wort. Er ist da – geheimnisvoll und mitten unter uns – im Abendmahl.
Und wir reden auch mit ihm durch unser Gebet und durch unsere Lieder.
In der Gottesdienstwerkstatt nehmen wir Gott bei seinem Wort.
Wir hören auf den Predigttext des kommenden Sonntags und hören aufeinander.
Wir kommen mit den Fragen zusammen:
Was sagt Gott mir durch das, was ich lese? Und:
Was sagt Gott mir durch die Menschen, die das Wort gerade mit mir gelesen haben.
Im Anschluss werkeln wir am kommenden Gottesdienst.
Was passt rein an Liedern – neu und alt, klassisch und frisch vertont?
Was braucht Ausdruck – Lob, Dank, Klage, Bitte – und wie wird das verständlich?
Was kann ich beitragen? Ich darf mitdenken und mich ausprobieren.
Alle sind herzlich eingeladen Teil der Gottesdienstwerkstatt zu sein:
Alle, die Gottesdienst lieben und lieben lernen wollen.
Alle, die Gottesdienst leben und verstehen lernen wollen.
Alle, die Gottesdienst mitgestalten und verändern wollen.
Alle, die sich nach einer Kultur sehnen, die der eigenen Sprache entspricht.